<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://spruced.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://spruced.twoday.net/">
    <title>SPRUCED. : Rubrik:[a work in progress]</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>miss m.</dc:publisher>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:date>2008-03-26T10:03:15Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/icon.gif" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://spruced.twoday.net/stories/4411294/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spruced.twoday.net/stories/3438584/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spruced.twoday.net/stories/3413260/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spruced.twoday.net/stories/3377493/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spruced.twoday.net/stories/3284282/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spruced.twoday.net/stories/3253867/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spruced.twoday.net/stories/3238968/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spruced.twoday.net/stories/3132526/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spruced.twoday.net/stories/2961986/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spruced.twoday.net/stories/2781618/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spruced.twoday.net/stories/2729889/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spruced.twoday.net/stories/2722095/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spruced.twoday.net/stories/2584685/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spruced.twoday.net/stories/1905040/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spruced.twoday.net/stories/1897840/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/icon.gif">
    <title>SPRUCED.</title>
    <url>http://static.twoday.net/icon.gif</url>
    <link>http://spruced.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://spruced.twoday.net/stories/4411294/">
    <title># 406</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/stories/4411294/</link>
    <description>Ich schreie nicht. Das ist nicht, wie sagt man, meine Natur. Heute bin ich dann doch mal laut geworden. Ich: Krankenhaus. Taxifahrer: Welches? Ich: INS NÄCHSTE VERDAMMTESCHEISSENOCHMAL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vorher in der U-Bahn nach meiner Tasche runtergebeugt und beim aufrichten: Schmerz. Unerträglicher Schmerz. Stehen, laufen, sitzen, nichts geht mehr. Hexenschuss? Bandscheibe? Wirbelsäule? Scheißescheißescheiße. Als mich der Arzthelfer in der Notaufnahme unter die Achseln greift, so sanft wie es eben geht bei jemandem, der sich nicht bewegen will, weil jede Bewegung so unendlich weh tut, und mich in einen Rollstuhl setzt, fange ich an zu heulen. Muss heulen. Vor Schmerz. Vor Hilflosigkeit. Vor Panik. In meinen Schuhen wackele ich die ganze Zeit mit den Zehen. Und finde mich dabei irgendwie peinlich, weil es so übertrieben wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaffen es, mich auf einer Liege auf den Bauch zu drehen. Der Arzt tastet und drückt: Tut das weh? Tut es hier weh? Und hier? Er sieht wie mein Rotz auf die Liege läuft. Er sieht, wo ich tätowiert bin und dass es eine schlecht gemachte Tätowierung ist. Er sieht, dass ich vor kurzem auf der Sonnenbank war und riecht die Creme, mit der ich mich morgens eingerieben habe. Er spürt, wie sich meine Muskeln zusammenziehen, als er mir die Spritzen in den Rücken drückt. Wie einem jemand so nah sein kann, den man nicht kennt, denke ich und fange gleich wieder an zu heulen, weil ich mich so ungeschützt fühle. Und vor lauter Dankbarkeit, das der Schmerz endlich, endlich weniger wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nervenblockade, sagt der Arzt und als er mir die Schmerzmittel gibt, schäme ich mich fast. Dafür, dass ich immer noch heule. Nicht für die Tätowierung. An die habe ich mich gewöhnt.</description>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://spruced.twoday.net/topics/%5Ba+work+in+progress%5D&quot;&gt;[a work in progress]&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 miss m.</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-04T17:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spruced.twoday.net/stories/3438584/">
    <title># 375</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/stories/3438584/</link>
    <description>Ganz kurz ein anderes Thema: Soll ich mir die Haare wieder blond machen?</description>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://spruced.twoday.net/topics/%5Ba+work+in+progress%5D&quot;&gt;[a work in progress]&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 miss m.</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-15T10:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spruced.twoday.net/stories/3413260/">
    <title># 372</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/stories/3413260/</link>
    <description>Und das Schönste überhaupt? Wenn von einer Sekunde auf die nächste alles wieder gut ist.</description>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://spruced.twoday.net/topics/%5Ba+work+in+progress%5D&quot;&gt;[a work in progress]&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 miss m.</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-08T18:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spruced.twoday.net/stories/3377493/">
    <title># 367</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/stories/3377493/</link>
    <description>Früher, etwa 5.11. Klasse, gab es beim Einsteigen in den Bus eine präzise Abfolge, die zwar niemand je festgelegt hatte, aber die dennoch so wenig in Frage gestellt wurde wie, sagen wir: die Evolutionstheorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst stiegen die Mathe-Asse ein, immer zu zweit, um der peinlichen Situation zu entgehen, am Ende alleine dazusitzen. Sie belegten die Reihen eins bis sechs. Dann kamen die Mathe-Asse, die gleichzeitig auch Handballer, also ranghöher waren und es sich leisten konnten, auch mal alleine in den Bus zu steigen, denn anders als bei den Matheassen ohne Handballbonus würde sich schon jemand neben sie setzen. Dazwischen setzten sich die kleinen Punks mit Anarchie-A auf ihren Fjällräven-Rucksäcken, denen es scheißnochmalegal war, ob jemand neben ihnen saß, lieber war es ihnen sogar, wenn sie niemand beim Alleinsein störte. Dann kamen die Mädchencliquen, je hübscher, umso näher saßen sie in Nähe der letzten Sitzreihe, auch immer zu zweit, damit sie sich die Hörer von ihren Walkmans, dann Discmans, teilen konnten. Es lief The Cure. Immer. Und schließlich: die Skater und Sprayer und ihre Freundinnen, die nie zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt in den Bus einsteigen mussten, weil die letzte Sitzreihe sowieso für sie reserviert sein würde, von wo aus sie Apfelbutzen in die Reihen eins bis sechs werfen und den hübschen Mädchen an den Haaren ziehen konnten. Die letzte Reihe  in Stader Stadtbussen und auf jeder Klassenfahrt in den Harz der Platz der Könige.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu meinem Rang in dieser Sitzordnung nur so viel: Ich war in der Schach-AG. Und setze mich heute mit irritierender Zielstrebigkeit auf jeder Busfahrt in die letzte Reihe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fahre ich deshalb lieber U-Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufz.</description>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://spruced.twoday.net/topics/%5Ba+work+in+progress%5D&quot;&gt;[a work in progress]&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 miss m.</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-28T14:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spruced.twoday.net/stories/3284282/">
    <title># 360</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/stories/3284282/</link>
    <description>At first it&apos;s like this: Surprise! Tiny bubbles bursting in your bloodstream. After which comes this: You&apos;re on the hook. Just a matter of time now before you&apos;re pulled up on land.&lt;br /&gt;
Then: Suspension. You wait. You wait. You get uncertain. Did that really happen? Will it happen again?&lt;br /&gt;
When it does: You go there. You let your guard down. It&apos;s too sweet a promise not to.&lt;br /&gt;
And then: You lose. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Again.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shit!</description>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://spruced.twoday.net/topics/%5Ba+work+in+progress%5D&quot;&gt;[a work in progress]&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 miss m.</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-05T23:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spruced.twoday.net/stories/3253867/">
    <title># 355</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/stories/3253867/</link>
    <description>And can I just say: I&apos;m happy right now. Can I?</description>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://spruced.twoday.net/topics/%5Ba+work+in+progress%5D&quot;&gt;[a work in progress]&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 miss m.</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-29T22:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spruced.twoday.net/stories/3238968/">
    <title># 354</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/stories/3238968/</link>
    <description>Manchmal rede ich wie die Bücher, die ich gerade lese. Zum Beispiel: Ich gestern auf die Frage, wie es mir geht: Ich denke, es geht mir gut. Ich denke? Himmel! Wer redet so? Ich jedenfalls nicht. Aber der Mann in dem Buch das ich gerade lese. Seine Sätze klingen, als würde er während des Redens noch über den Inhalt des Geredeten nachgrübeln. Gute Sätze. Die nach Ordnung und Aufgeräumtheit klingen. Die im Rahmen des Buches funktionieren, bei mir aber nicht ins Bild passen. Weshalb ich dann klinge wie jemand der bei Kerner in der Sendung sitzt: Ich denke, es geht mir gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn ich aus dem Kino komme, denke ich ja auch immer, ich habe genau den gleichen Gang, Augenaufschlag, Witz wie KateWinsletJuliaRobertsNaomiWatts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach so: Das Buch heißt Dieses Buch wird Ihr Leben retten. Ist von A.M. Homes. Und sollte dringend gelesen werden.</description>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://spruced.twoday.net/topics/%5Ba+work+in+progress%5D&quot;&gt;[a work in progress]&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 miss m.</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-26T14:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spruced.twoday.net/stories/3132526/">
    <title># 348</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/stories/3132526/</link>
    <description>Es war wie immer. Opa hat mehr geredet als zugehört. Oma hat gesagt, dass Opa seine fortschreitende Taubheit nur vortäuscht, um bestimmte Dinge nicht hören zu müssen. Zum Beispiel alles was sie sagt. Papa hat sich darüber königlich amüsiert. Mama hat mit den Augen gerollt. Nachmittags haben wir die Disney Weihnachtshow geguckt. Onkel Søren hat niemandem gesagt, wann er ankommt. Also haben alle gewettet, wann er ankommt. Oma hat gewonnen: Zur Vorspeise. Zur Vorspeise: Lachs. Dann Truthahn. Dann ris à la mande. Alles schmeckte gut. Alle haben zu viel gegessen. Nur Onkel Søren nicht, der vom ris à la mande gerne Nachschlag gehabt hätte. Es gab kein ris à la mande mehr. Wir haben sechs Weihnachtslieder gesungen. Opa und Flemming haben sich Weihnachtsmannmützen aufgesetzt. Opa hat die Namen auf den Geschenken vorgelesen. Flemming hat die Geschenke verteilt. Um 12 lagen alle im Bett. Am 1. Feiertag haben wir drei Stunden zu Mittag gegessen und waren danach müde vom Aquavit. Abends haben wir Spiele gespielt. Am 2. Feiertag waren Papa, Flemming, Opa und Onkel im Kino. Opa hat sich über den Popcorngeruch beschwehrt. Am 3. Tag sind Oma und Opa wieder gefahren. Am 4. Tag haben wir die Uroma besucht. Am 5. Tag hatte ich vor lauter Essen ein schlechtes Gewissen und bin am Strand laufen gegangen. Nach 20 Minuten war ich aus der Puste. Am 6. Tag hatte ich netto zwei Tage auf dem Sofa verpennt. Am 7. Tag sind wir wieder gefahren. Nächstes Jahr wird es wieder so sein. Irgendwie beruhigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passte dann doch ganz gut zum Rest des Jahres, dass ich in der Sylvesternacht um 12:10 Uhr mit mörderischen Kopfschmerzen im Bett lag während draußen Raketen in die Nacht gejagt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und am nächsten, an einem verregneten, verkaterten Morgen bin ich dann trotzdem mit dem Neuanfangsgefühl aufgewacht. Wie jedes Jahr. Das Herz flattert wie ein Kolibri vor lauter Aufregung, was man in diesem Jahr alles SCHAFFEN wird. Was alles möglich ist. Diesmal wird alles ganz anders. Jawoll! Ein schönes Gefühl. Ein gemeines Gefühl. Hätte man es nicht, würde einem die eine oder andere Enttäuschung erspart bleiben. Man weiß das. Aber wehren kann man sich dagegen trotzdem nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine guten Vorsätze. Stattdessen: Ab sofort Horoskope lesen. Saturn hat mir, so lese ich, einige Versprechungen zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es eigentlich zu spät für 2006er Listen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[in Anlehung an meine Lieblingsrubrik im Magazin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich mochte:&lt;br /&gt;
Schreiben. Dieses Ding hier schreiben. Menschen kennen lernen, die ich ohne dieses Ding nie kennen gelernt hätte. Leute wiedertreffen, die ich zuletzt vor sechs bis acht Jahren gesehen habe und merken, dass uns immer noch etwas verbindet. Besuch bekommen. Einziehen. Die Birke vor meinem Schlafzimmerfenster. Schlafen. Morgens mit dem Gefühl aufwachen, dass die Probleme des vorabends plötzlich viel kleiner sind. Ohne Buch nicht mehr einschlafen zu können. Endlich F. Scott Fitzgerald großartig finden und nicht weil man den eben großartig finden muss. J.R. Moehringer entdecken  wow! Die unerhört gute Michèle Roten. Cat Power. Scissor Sisters. Jungsbands. Flickr. Robin Williams auf youtube. Mit der Werner Robin Williams auf youtube gucken. Sowieso: youtube. Sowieso: Mademoiselle Werner. Et tous les autres girls, J. und nochmal J. und O. und M. und F. und C. Tante sein. Fußball. Den Fußballsommer. Martini-Werbung mit George Clooney. Grey&apos;s Anatomy mit Dr. Derek. Mädchen sein und Kleider tragen. Lindsay Lohan, echt jetzt. Stolichnaya Vodka. Faule Tage in der Aroma Bar. Abende im Hey Luigi. Meine kurzen Haare. Mich (zu selten). Den einen kennen lernen. Pläne machen. Mehr verstanden zu haben als nicht verstanden zu haben. Von Aaron am letzten Tag des Jahres von einem Parkplatz vor McDonalds angerufen werden. München, dann doch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich nicht mochte:&lt;br /&gt;
Schreiben. Selbstzerfleischung. Eigentlich ein und dasselbe. Ausziehen. Keine WG mehr sein. Verschlafen. Gelähmt sein. Warten und nicht wissen worauf. Warten und genau wissen worauf. Selbstenttäuschung. Die unvermeidbare Michèle Roten. F. Scott Fitzgerald  weil man  einsehen muss, dass man nie so gut sein wird wie er. Scissor Sisters auf Radio Arabella. Schweinchen-Werbung mit Harald Schmidt. Sowieso: Harald Schmidt. Youtube  the death of work. Grey&apos;s Anatomy verpassen. Zugeben zu müssen, dass man es nicht mag, Grey&apos;s Anatomy zu verpassen. Vodkakater. Nicht genügend faule Tage in der Aroma Bar. Post-Its. Ablagen. Ungeöffnete Rechnungen. Unerledigtes. Streit mit Menschen, mit denen man nicht streiten will. Dass es der eine dann doch nicht sein konnte. Das Gefühl, nichts gelernt zu haben. Meine Haare. Mich (zu oft). Pläne nicht umzusetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chile. Im März. Echt jetzt.</description>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://spruced.twoday.net/topics/%5Ba+work+in+progress%5D&quot;&gt;[a work in progress]&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 miss m.</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-02T18:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spruced.twoday.net/stories/2961986/">
    <title># 344</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/stories/2961986/</link>
    <description>Dinge die in mir etwa das gleiche Gefühl auszulösen, wie vor rund 40 Leuten etwas vorzulesen über das möglicherweise keiner dieser 40 Leute lachen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wenn ich meine Internet-Rechnung aufgrund eines Ladefehlers nicht abrufen kann, ein Ladefehler der sich immer nur bei dieser bestimmten Seite einstellt. Das passiert mit schrecklicher Regelmäßigkeit  jeden Monat am 11. wenn die Rechnung online gestellt wird  und seit ungefähr einem Jahr. Vor ungefähr einem Jahr hatte ich nämlich mal eine Internetrechung über 500 Euro. Ich kann bis heute nicht erklären wie das passieren konnte. Naja, könnte ich schon. Aber nicht im Internet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Drei Anrufe in Abwesenheit von meiner Mama: erst im Büro, dann auf dem Handy, fünf Minuten später noch mal auf dem Handy. Ich: Ohgottmeinvateristvombaugerüstgefallenundhatsichbeidebeinegebrochen. Mama: Ich wollte dir nur sagen, dass mein Zug zehn Minuten Verspätung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn ich über einen Witz lache ohne ihn verstanden zu haben, der Erzähler des Witzes genau weiß, dass ich den Witz nicht verstanden habe und DANN auch noch sagt, wie nett er es findet, dass ich trotzdem lache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. An der Kasse bei Rewe mit einem Einkauf in der Höhe von, lassen wir es: 54,33 sein, zu bemerken, dass ich meine EC-Karte vergessen habe, leider auch kein Bargeld in der Tasche ist, ich der Kassiererin meine Kreditkarte rüberschiebe, die Kassiererin sagt, dass bei Rewe keine Kreditkarten akzeptiert werden, was ich natürlich weiß, aber trotzdem Entrüstung vortäusche und unter den bösen Blicken der 10 Leute in der Schlange hinter mir schnell genug flüchte, um nicht mehr mitzubekommen wie die Kassiererin Waren im Wert von, sagen wir: 54,33, EINZELN stornieren muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Als ich, da wohnte ich noch mit fünf anderen Leuten in einem sehr, sehr hellhörigen Haus zusammen, über Kopfhörer auf voller Lautstärke ein Lied von Alanis Morrisette hörte. Und stumm mitsang. Und die Tür aufging. Und ich nichts davon merkte. Und meine Mitbewohnerin mir etwa eine halbe Minute beim Mitsingen (okay: und Tanzen) zusah, ohne, dass ich etwas davon mitbekam. Es können auch fünf Minuten gewesen sein. Wenn es fünf Minuten waren, dann bin ich ihr sehr dankbar, dass sie&apos;s mir nie gesagt hat. Und mich nicht auslachte, als ich schließlich bemerkte, dass mir jemand dabei zusah als ich so tat, als würde ich vor 10,000 Leuten auftreten.</description>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://spruced.twoday.net/topics/%5Ba+work+in+progress%5D&quot;&gt;[a work in progress]&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 miss m.</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-20T21:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spruced.twoday.net/stories/2781618/">
    <title># 315</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/stories/2781618/</link>
    <description>2:04. I worry. I worry that I can&apos;t sleep. I can&apos;t sleep, because I worry about not sleeping and it&apos;s 2:06 now and this another night wherein all my good intentions of being asleep by 11 at the latest have wronged me. 2:06 and tomorrow morning I&apos;ll hear the alarm, I&apos;ll turn the alarm off, I&apos;ll roll over, back under. The sheets. So hard to get up from under in the morning. The alarm will go off again, I&apos;ll turn it off again, pointless now to get up when I haven&apos;t gotten up on time in the first place. Might as well be real late. But can&apos;t. Not tomorrow. Can&apos;t. So much to do. 2:07. So why think about all that&apos;s to do tomorrow now instead of tomorrow? But it&apos;s no use. I&apos;m up now. Might as well have another smoke. Might as well read a little while longer. What difference does another half hour make now that I can&apos;t sleep anyway? 2:11 This is so dumb. Dumb, dumb, dumb. 2:12 I should write Paul sometime. Tomorrow. I&apos;ll do that tomorrow. And Tasha, too. And Callie. Have I always been this crap at keeping in touch? With anyone? When did this start? School maybe? When, after I&apos;d gotten it together enough to  finally!  write an e-mail to someone and feel like I&apos;d accomplished something only for them to write right back, I&apos;d be almost disappointed at them for writing right back. Because now I had to write them again. It seemed like such effort. Too much effort typing down even now much effort it seemed. 2:14 This is tiring. Think of the phonecalls I have to make, three before the 10 o&apos;clock meeting. Tomorrow it&apos;ll happen. Tomorrow: A good day! From tomorrow onwards: No more sleeping in, sleeping late, no more dragging along. Plan that I&apos;ll get up in precisely four and a half hours. Because if I get up in precisely four and a half hours, tomorrow will be a good day. Tomorrow, tomorrow. Wasn&apos;t that a song in Cats? No: West Side Story. Plan what I&apos;ll wear. A good outfit. A great outfit! That I&apos;ll shower. Shave legs. Good make-up tomorrow. Slap the happy paint on. If only I&apos;ll get up in time it&apos;ll be a good day. It&apos;ll somehow not be a disappointment. I&apos;ll somehow not be a disappointment to myself. But it&apos;s no use. Not when I&apos;m still up at 2:18. I do this. I do this year after year, night after night. Out of sync with myself. Not on schedule. And I still do it even when I haven&apos;t done it, almost as if in mistake, when I&apos;ve lapsed and liked the unexpected precision with which I could work after all. But enough now. Enough. I&apos;m finally tired.</description>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://spruced.twoday.net/topics/%5Ba+work+in+progress%5D&quot;&gt;[a work in progress]&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 miss m.</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-10T00:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spruced.twoday.net/stories/2729889/">
    <title># 310</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/stories/2729889/</link>
    <description>Auch eine Beschäftigung: Alle gebloggten Beiträge von hinten durchzunumerieren, weil mir nie gute Überschriften einfallen. Ohmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Und irgendwann veröffentliche ich eine Compilation aus allen offline gestellten Beiträgen]</description>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://spruced.twoday.net/topics/%5Ba+work+in+progress%5D&quot;&gt;[a work in progress]&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 miss m.</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-27T18:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spruced.twoday.net/stories/2722095/">
    <title># 308</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/stories/2722095/</link>
    <description>Neulich im Fernsehen die Vorschau für einen Galileo-Beitrag über die sieben wichtigsten Handbewegungen gesehen [kurz die Redaktionssitzung vorgestellt: Chefredakteur findet alle Vorschläge für neue Beiträge Scheiße, zerknüllt Papier mit Vorschlägen, wirft es mit einem Basketball-Wurf in den nächsten Papierkorb, hat Blitzidee, gibt Geschichte für sieben wichtigste Handbewegungen in Auftrag, Praktikant der Auftrag bekommt muss Experten für wichtige Handbewegungen recherchieren, denkt über Kündigung und Wiederaufnahme des abgebrochenen Theaterwissenschaftenstudiums nach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine sieben wichtigsten Handbewegungen [siehe auch: Lebens-To-Do-Liste]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Handfläche nach oben, leichte, nur ganz leichte Aufbewegungen Richtung des Mannes der am Mischpult die Lautstärke meines Mikros reguliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Je eine Hand auf je einem plunderdünnen Schulterblatt von Joan Rivers während ich ihr schnell noch ein paar Wangenküsse gebe, bevor ich den roten Teppich Richtung Emmy-Verleihung runter eile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. wo ich nur kurze Zeit später den Emmy für die beste weibliche dramatische Nebenrolle in einer mindestens einstündigen Serienformat mit mehr als 12 Folgen entgegen nehmen werde. Genauer: Für meine hinreißende Darstellung eines Traumaopfers in Grey&apos;s Anatomy, das auch Dr. Dereks perfekte Haare nicht retten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Auf der Emmy Afterparty ein Glas Grey (ha!) Goose Martini in die Höhe haltend, mit dem ich Dr. Derek zuproste (dessen Haare für die beste männliche dramatische Nebenrolle in einer mindestens einstündigen Serienformat mit mehr als 12 Folgen ausgezeichnet wurden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. OPI Nagellack in der Farbe Let them eat rice cake auftragend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Den Steuerknüppel eines Jadgfliegers umschließend, dabei den Befehl Schalte auf Deathcon 4 o.ä. gebend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich schon mal beim Spinnen bin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Einen Kugelschreiber schnell durch alle Finger einer Hand balancierend.</description>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://spruced.twoday.net/topics/%5Ba+work+in+progress%5D&quot;&gt;[a work in progress]&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 miss m.</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-26T12:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spruced.twoday.net/stories/2584685/">
    <title># 292</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/stories/2584685/</link>
    <description>Was oder wen ich nicht verstehe, aber sollte, weil sich alle anderen darauf geeinigt haben, dass es oder er/sie cool ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Adam Green&lt;br /&gt;
2. The Royal Tenenbaums&lt;br /&gt;
3. Überhaupt: Filme von Wes Anderson&lt;br /&gt;
4. Auf einen Zeitraum von mehreren Wochen/Monaten/Jahren begrenzt geöffnete Restaurants/Clubs/Läden&lt;br /&gt;
5. Peaches (die Künstlerin [Sängerin? Sänger? Mann? Frau? Frau mit Bart? Warum trägt sie einen Bart?], nicht die Frucht)&lt;br /&gt;
6. Stricken&lt;br /&gt;
7. Bücher von Dave Eggers</description>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://spruced.twoday.net/topics/%5Ba+work+in+progress%5D&quot;&gt;[a work in progress]&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 miss m.</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-26T23:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spruced.twoday.net/stories/1905040/">
    <title># 227</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/stories/1905040/</link>
    <description>Also gut. Seit einem Jahr und einem Tag: München. Ist das jetzt lang oder kurz? Lang, wenn ich darüber nachdenke, ob ich vor einem Jahr die richtige Entscheidung getroffen habe. Kurz, wenn ich mir sage, dass manche Entscheidungen nicht für immer sind. Lang, weil ich zwei Mal in diesem Jahr Umzugskisten eingepackt und wieder ausgepackt habe, 28 Mal in einem Flugzeug irgendwohin saß und wieder zurückgekommen bin, 26 Bücher gelesen habe, zwei neuen Haarfarben hatte, drei neue Schnitte, 242 Mal Maybe Tomorrow gehört habe, weil vier neue Nummern in meinem Telefon gespeichert sind von Menschen, die ich gerne anrufe. Lang weil ich 366 Tage lang jeden Tag etwas gemacht habe. Kurz, weil es so oft irgendwas war. Lang, weil sich langsam, ganz langsam etwas in mir wie zwei aufeinander treffende Erdplatten verschiebt. Kurz, weil es so lange gedauert hat (Warum kommen einem die Dinge immer so groß vor: bevor? Und so klein: danach?). Kurz, weil ich doch noch so bin wie ich immer war. Weil ich manchmal einfach nicht anders kann. Weil ich dann nicht weiß, wie. Ich habe es zu lange anders gemacht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Veränderung die Rechnung, die man sofort bezahlt? Oder die dritte Mahnung, nachdem man die ersten beiden erfolgreich ignoriert hat? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Umzug vor vier Wochen habe ich ein paar Dinge wieder gefunden, ein altes Tagebuch, Schulfotos, Polaroids, Briefe aus Amerika, die erste Ausgabe meiner Unizeitung, Tickets für ein Cardigans-Konzert, Boston, 1999. Letzten Freitag habe ich sie wiedergesehen, diesmal in München, sie waren genau so vor sieben Jahren. Die gleichen Lieder, plus ein paar neue, minus Love Fool. In dem Moment war ich nicht in München. Ich war auf dem Konzert in Boston. Mit Petra, Karen, Nik, Alex. Wo die wohl sind? Was die wohl machen? Ob Nik noch weiß, wie ich zum ersten Mal in seiner und Alex Wohnung war, wo ich später einziehen würde, und er an dem Abend zusammen mit Karen zu Tom Jones in der Küche tanzte? Ob Alex noch weiß, wie Nik ihm in der Küche die Haare geschnitten hat? Ob Nik noch weiß, wie wir zusammen im Taxi saßen am 4. Juli, ich zwischen ihm und Mette, meine weißen Oberschenkel eingerahmt von zwei Paar gebräunten Beinen? Ob Nik noch weiß, wie wir an einem Abend zusammen in der T Richtung Hafen gefahren sind und er vorwarnungslos sagte: Er habe darüber nachgedacht, ob was laufen könnte zwischen uns.  Und ich nichts sagte. Weil ich das was er sagte lange ernst genommen habe und nicht als das was es war: Ein Test. Ob er das noch weiß? Ob Karen sich noch an den Tag erinnern kann, als ich von unserem Küchenfenster aus beobachtete wie sie die Treppe zur Straße runtersprang und ich dachte: Mann, ist sie schön. Ob? Ob sich Petra noch daran erinnern kann, dass ich mit ihr mein erstes Sushi gegessen habe? Ob ich ihr gesagt habe, dass es das war oder so getan habe, als wäre roher Thunfisch in Seetang seit Jahren mein Leibgericht? Ob ihr mein angestrengtes Schlucken (Würgen!) aufgefallen ist? Ob man je aufhört, sich  vor anderen, vor sich selbst  für Dinge zu entschuldigen, die nur man selbst für eine Schwäche hält? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin 16 und meine beste Freundin und ich gehen zusammen wie jeden Samstag in die Mülltonne, die erste und einzige Disko am Platz. Sie wird mir, später, immer wieder, sagen, dass sie nicht versteht warum ich, sobald wir den Laden betreten, das Kinn hebe, den Blick stier geradeaus richte, an allen vorbei, wie ein Luftzug. Warum ich in Gruppen von Menschen, unseren Freunden, nie viel rede. Ich werde ihr nie sagen, dass ich dachte, Unnahbarkeit wäre etwas erstrebenswertes. Dass ich lieber nichts sagte, als etwas Falsches sagen zu können. Besser so, als wenn jemand einen Fehler an mir entdeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man so oft etwas tun, von dem man denkt, dass es andere von einem erwarten? Besser: Wie oft noch? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin immer noch 16 und sitze auf einer Holzbank auf dem Schulhof. Einer der coolen Jungs des Jahrgangs sitzt neben mir. Wir teilen uns eine Zigarette. Er sagt: Bist heute schlecht drauf, was? Beruhigend, dich auch mal so zu sehen. Nich&apos; immer so cool.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sätze, die man nie gesagt hat, wie man sie hätte sagen sollen. Reaktionen, die man hätte haben sollen. Entscheidungen, die man anders getroffen hätte. Dinge, die man einfach hätte tun sollen, ohne darüber nachzudenken, was jemand anderer davon hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin 19 und rufe zu Hause an und schlucke Tränen runter, weil meine Eltern nicht merken sollen, dass ich an der Entscheidung zweifle, die ich vorher monatelang von ihnen gefordert hatte: Mich nach Amerika gehen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin 21 und zwei Jahre lang unerschütterlich in meinen besten Freund verliebt und ich werde es ihm niemals sagen, weil ich nicht ertragen könnte, nicht von ihm zurückgeliebt zu werden. Das Schlimmere ist nie Sehnsucht nach etwas. Das Schlimmere ist Gewissheit, egal wie sie ausfällt, gut oder schlecht. Einfacher, das auszuhalten, was man kennt, nach dem zu verlangen, was einem verweigert wird. Fantastische Einstellung. Einfach großartig. Fast so gut wie die mit den schlechten Erfahrungen, die man immer dann annimmt, wenn man eine Erklärung braucht für Unvermögen und Angst. Dann zeigt man auf die schlechten Erfahrungen und sagt: Die haben mich so gemacht. Die waren&apos;s! Eine hervorragende Ausrede, sich nicht die Möglichkeit einer guten Erfahrung einzuräumen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erinnerungen sind der tote Winkel im Seitenspiegel: Man weiß, dass sie irgendwo hinter einem sind, man sieht sie nur nicht. Und so lange man sie nicht sieht, denkt man nicht an sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal passiert etwas, dass einen über seine Schulter zurückblicken lässt. Und dann sind diese Erinnerungen plötzlich, unerwartet, wieder da. Ein Moment wie letzte Woche, als jemand, den ich immer für viel cooler (!) als mich gehalten hatte, sich für das gleiche interessierte wie ich. Wie ich! Ist das nicht komisch? Es hat mich immer verwundert, in dem Moment dann so sehr wie mit 14, 15, 16, dass jemand das Gleiche denken könnte wie ich. Das Gleiche komisch finden. Das Gleiche doof. Ich konnte nie einschätzen, wie etwas das ich sagte, bei anderen ankam (war das nun komisch? doof? zu laut? quatschig? uninteressant?). Ich habe anderen so selten von den Dingen erzählt, die mich umtreiben, weil ich nicht glaubte, dass es sie interessieren würde. Es kam mir so belanglos vor. Und wenn ich nichts erzählte, dann waren diese Dinge in einer paar Stunden oder Tagen eh nicht mehr wichig. Man kann so viel mit sich selbst ausmachen. Wie erstaunlich dieser Moment war, letzte Woche, diese vielen Momente in den letzten Monaten. Wie schade, dass ich mir das so lange nicht zugetraut habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr ist nichts.</description>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://spruced.twoday.net/topics/%5Ba+work+in+progress%5D&quot;&gt;[a work in progress]&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 miss m.</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-02T12:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spruced.twoday.net/stories/1897840/">
    <title># 226</title>
    <link>http://spruced.twoday.net/stories/1897840/</link>
    <description>My dad used to take a picture of me and my brother every year for our birthday. Something happened to me between 14 and 15. In the first picture, I&apos;m wearing a lilac dress, no make-up, wheat-coloured hair cut just below the earlobe. In the year after, I&apos;m wearing tie-dyed jeans and a lot of black eyeliner. My hair is cut to within inches of my skull. It&apos;s crimson. The clothes and make-up can be explained away with changing fashion or what band I listened to at the time (my guess is that I listened to a lot of Take That in the first picture, a lot of Fury in the Slaughterhouse in the second). But the hair still baffles me. Colouring it from (what was a beautiful) natural colour to a shocking red seems to me now like an idea so novel I couldn&apos;t have come up with it myself. Somebody must have suggested it to me. Or, more likely, I saw somebody with that exact same haircolour and cut in a magazine, ripped it out, took it to the drugstore, held it up to the bottles of colouring until I found one at least resembling it and went to work.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I stopped colouring my hair when I was about 21 or 22, too many unfortunate dyeing accidents, and let professionals do the work for me. So due to financial reasons, my hair colour hasn&apos;t changed much since I stopped colouring myself. But ever since I was 15, I have been going to the hairdressers every three to six months. Split ends or dryness never concerned me. Those I could cut off or condition myself. I wanted something else: I wanted to look like somebody else. I liked, and still like, the promise a new haircut held, whimsical as it may seem. It wouldn&apos;t just be the hair that changed, it would be me, too. Much like a religious person bearing offerings, I&apos;ve taken cut-outs from magazines to the hairdressers, print-outs from websites, once a book cover, demanding likeness. Then, somehow, my face, my body, my clothes would magically adjust to the haircut and I would be less me, more somebody else.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Some women I took to the hairdresser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirsten Dunst, circa Crazy, Beautiful&lt;br /&gt;
Miss Schweiz, from the cover of Blick (a time when I thought I&apos;d look good with a mohawk. I didn&apos;t)&lt;br /&gt;
Kirsten Dunst again, this time even shorter&lt;br /&gt;
Liz Phair, the colour, not the cut&lt;br /&gt;
Hugo Boss model, 2005 campaign, bob with a fringe&lt;br /&gt;
Kate Moss, circa 2001 and Jean Seberg, circa 1960s Paris &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Someone [the same someone this entry is for] said to me he thought it  interesting how I liked experimenting. I told him it wasn&apos;t that. I just never liked how I look. I am constantly trying to improve on the image I have of myself. And although I sometimes wish I had thick, curly, untamable hair that would make lopping it off and colouring it too difficult, most of the time I like the possibility my lank, straight hair holds. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
But, of course, I never end up looking like the picture. I still look like me. With darker or blonder, shorter or more structured hair. I will think that this is the best my hair&apos;s ever looked. And that I will not get a different haircut. Ever. I can always feel a change in me, when I walk out of the hairdressers, looking new. I will walk a little straighter. I will carry myself a little taller. I will think that people look at me differently. And I will believe that this new cut will only be the first step on the road to self-improvement. Rah, rah! Sometimes I can convince myself of this for long enough to start improving on the things I&apos;d like to improve on. Sometimes I can&apos;t. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
And I will like how I look until I&apos;ll find someone else I&apos;d rather look like. I might even decide to let my hair grow, grow it really long just to see what that felt like. But I never have the patience for it. It would take too long for the change to occur (unsurprisingly, I&apos;ve never had long hair). So I&apos;ll open another magazine, find a picture and decide: That&apos;s what I&apos;m going to look like from now on. A cut-and-paste girl.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I don&apos;t know when I will ever like my hair. Probably never. But I&apos;ve learned that when I have darker hair, I can get away with more. That red lipstick and blonde hair don&apos;t go together so well. That pink hair is always a bad idea. And that my face is very suitable for short hair. And like Bill Murray said: So I got that goin&apos; for me, which is nice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;float: left; margin-left: 95px; margin-bottom: 0px;&quot;&gt; 
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/65255363@N00/137421711/&quot; title=&quot;photo sharing&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.flickr.com/44/137421711_b1244dd908_m.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border: solid 2px #000000;&quot; /&gt;&lt;/a&gt; 
&lt;br /&gt; 
&lt;span style=&quot;font-size: 0.9em; margin-top: 0px;&quot;&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/65255363@N00/137421711/&quot;&gt;&lt;/a&gt;  
&lt;br /&gt; 
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;br clear=&quot;all&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>miss m.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://spruced.twoday.net/topics/%5Ba+work+in+progress%5D&quot;&gt;[a work in progress]&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 miss m.</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-30T17:51:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://spruced.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://spruced.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
