[lifestyles of the rich and the famous]

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# 426

Man könnte jetzt so viele Dinge schreiben über die letzten sechs Monate. Komische, idiotische, großartige Dinge. Man hat ja jetzt auf einmal sehr viel Zeit, Dinge zu schreiben, die nicht in einem Heft gedruckt werden. Aber bei all dem, was man in den letzten zwei Tagen über dieses Heft gelesen hat – obwohl man wusste, dass man es hätte lassen sollen – hat man gar keine Lust dazu.

Also schreibt man vielleicht nur, dass man gerade nur noch schlafen will, aber einfach nicht einschlafen kann.

Also schreibt man vielleicht auch noch, dass einem beim Durchlesen der letzten Ausgabe von Vanity Fair plötzlich auffiel, dass die Überschrift für den letzten Text den man dort geschrieben hat "Ihr wart super!" lautet. Und dass man das für ziemlich komisch, idiotisch, großartig hält.

Das und den doppelten Wodka auf Ex am späten Mittwochabend.

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# 421

Man weiß, dass man bei Vanity Fair arbeitet, wenn selbst der Mann aus der Dokumentation rote Sohlen sieht und Louboutins erkennt.

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# 417

Seit heute weiß ich auch, warum sich ein Job bei der U.S. Vogue lohnt. Und zwar für die zwei Sekunden im SATC-Film, in denen man SJP das Hochzeitskleid richten darf (in diesem Fall: ALT).

OMG!

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# 410

Welcome to the Oscars! Oder: Die Oscarnacht auf ProSieben mit Steven Gätjen. Egal.

Der Freund von Anne Hathaway ist... Franjo Pooth?!

Steven Gätjen. „Wir sind live dabei mit den Machern von „Die Fälscher” zu sprechen.”

Geht es nur mir so oder klingt John Travolta immer mehr (immer schon?) wie Bill Clinton?

Interviewer: „You’re probably one of the coolest guys in Hollywood.”
GEORGE: „I think so, too.”
Interviewer: „Before, people wanted to be Cary Grant. Not they want to be you.”
GEORGE: „Because Cary Grant is dead and nobody wants to be dead.”
Interviewer: „I said to you: This is your best performance, yet.”
GEORGE: „I thought I was good in Ocean’s 13, too.”

Er haut sie raus wie ein Blackjackdealer seine Karten. Wenigstens hat er es bisher geschafft, keinen Witz über „Batman & Robin” zu machen.

Der Stylist von Saoise Rowan ist... Michael Flatley?!

Jason Reitman hält seine Dankesrede schon mal auf dem roten Teppich. Schlau. Er hat eh keine Chance. Ich sage: Die Coens werden’s.

Bisher alle enttäuschend gut gekleidet. Nur Helen Mirren sieht aus wie ein aufwendig verpacktes Weihnachtsgeschenk. Aber sie ist Helen Mirren, sie darf alles.

Steven Gätjen: „Dort. Steve Gutenberg. Mit gefärbten Haaren. Auch interessant.“

Ruby Dee demonstriert den Vorteil am Älterwerden: alle Jüngeren sind viel zu höflich, um einen vom Reden abzuhalten.

Florian Henckel von Donnersmarck demonstriert den Vorteil an der Lautlos-Taste auf der Fernbedienung.

Moment mal. Gary Busey lebt noch?

Endlich! Wenn man schon auf Cher, Björk und Gwyneth Paltrow verzichten muss, kann man sich wenigstens darauf verlassen, dass Cameron Diaz in ein Bettlaken gewickelt erscheint. Andererseits: In den Lagen kann man gut eine 500 Gramm-Packung gesalzene Erdnüsse verstecken. Für die man in ungefähr 30 Minuten sehr dankbar sein wird.

Erste Reihe: Jack. Wie immer. Ich glaube, Jack glaubt, die Oscars finden nur für ihm statt. Irgendwie tun sie das ja auch.

Aber: hat er gerade Tommy Lee Jones „my good friend Harvey Keitel” genannt? Wah!

Jon Stewarts Eröffnungsmonolog. Streiken seine Schreiber noch?

Erster Oscar: Bestes Kostümdesign. Nur noch gefühlte sieben Stunden bis zum Ende.

Jon Stewart guckt einen Film auf seinem... iPhone. Wie? Product placement bei den Oscars? Skandal!

Pardon, aber allmählich geht mir Katherine Heigl auf die Nerven.

Und der Gewinner für Bestes Make-Up: trägt Horst Schlämmers Perücke.

Erster nominierter Song. Amy Adams: 1, Menschenwürde: 0.

Kurzer Zwischenstand. Eine Nominierung für „Norbit”, ein Auftritt von The Rock, eine Anmoderation von Miley Cyrus. Welcome to the 2008 MTV Movie Awards!

Bester Nebendarsteller: PhilipSeymourHoffmanPhilipSeymourHoffmanPhilipSeymourHoffman... Javier Bardem. Auch gut.

Irgendwie tragisch: dass man mit jedem Clip von Cuba Gooding Jr.'s sensationeller Oscar-Rede daran erinnert wird, dass er mittlerweile den Laureus Sports Award moderiert.

Ich komm noch drauf, aus welchem Film die Bühne stammt: Eraserhead? Total Recall? Minority Report?

Ich beantrage hiermit, Alan Arkin als Opa zu adoptieren.

Beste Nebendarstellerin: Tilda. Nein, Cate. Nein, Tilda. Nein... Doch! Tilda! Und sie schafft es, in ihrer Rede die „buttocks” ihres Agenten unterzubringen. Toll.

Josh Brolin und James McAvoy präsentieren Bestes Adaptiertes Drehbuch. Mit einem Tänzchen. Die neuen Affleck und Damon? Nur besser. Überhaupt: James McAvoy.

Die Coens gewinnen den ersten Oscar des Abends. Bestimmt freuen sie sich innerlich.

Ich mag ihn, aber: mit jeder Moderation gewinnt Jon Stewart an Bedeutungslosigkeit.

Und als dritter nominierter Song: Das Abendprogramm der Aida.

3:40 Uhr. Der erste Witz über Angelinas Babys.

Seth Rogen und Jonah Hill... als Halle Berry und Judi Dench? In Worten nicht wiederzugeben. Sie hätten den beiden gleich die ganze Moderation überlassen sollen.

„Bourne Ultimatum” gewinnt irgendwas mit Schnitt. Warum war eigentlich Matt Damon nicht als Bester Darsteller nominiert? Hat schließlich auch nicht mehr geredet als Daniel Day-Lewis.

Beste Schauspielerin. Dabei ist es erst 4 Uhr.

Marion!!!!!!!

„Der are some angels in dis city.” Gott, ist sie rührend.

Natürlich hätte man als Leinwand auch Nicole Kidmans Stirn nehmen können.

Der Johannes Heesters, ähm, Honorary Oscar für einen 98-Jährigen. Irgendwo im Raum denkt Hal Holbrook: Ich bin nicht der Älteste!

Once gewinnt Bestes Lied. Nach zweieinhalb Stunden so etwas wie Begeisterung im Publikum. Jon Stewart beweist Größe und holt Marketa Irglova zurück auf die Bühne, nachdem das Orchester sie unterbochen hatte. Guter Mann.

Würde es Cameron Diaz umbringen, ihre Haare zu kämmen? Nur einmal? Nur zur Oscarnacht?

Und: Könnten sie bei der In Memoriam Montage nur einmal bis zum Schluss abwarten und erst dann klatschen?

Ich nehme alles zurück. Amy Adams ist fabelhaft.

Tom Hanks hat sich oder irgendjemand anderen ungefähr vor fünf Jahren zum letzten Mal ernst genommen.

Ich beantrage hiermit, Diablo Cody zu heiraten.

Und der Beste Darsteller: Daniel Day Lewis. Hätten wir das auch hinter uns gebracht.

Beste Regie: die Coens – check. Bester Film: die Coens – check.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Oscars, endet die Verleihung... zu früh?

Vier Stunden, 175 Gramm Maltesers, drei Tassen Kaffee, ismirschlecht. Nächstes Jahr dann vielleicht doch wieder die Dankesreden auf YouTube.

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# 408

Erster Gedanke nach der Nachricht von Heath Ledgers Tod: Während der „In Memoriam”-Montage bei den Oscars wird er den meisten Applaus bekommen. Zweiter Gedanke, auch nicht besser: junger Schauspieler stirbt an Überdosis. Ist das nicht ein bisschen 1993?

Dritter Gedanke, nach 1 und 2 absolut überflüssig: Das Video davon, wie er auf der Bahre aus dem Haus geschoben wird, guck ich mir jetzt anstandshalber aber nicht an.

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# 392

Nach sieben mal sechs Minuten „Victoria Beckham: Coming to America” konnte bei der Zuschauerin leider nur noch der Hirntod festgestellt werden.

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# 385

Bring some sex appeal to the idea of wanting to change the world.

Dazu fiele mir so vieles ein. Nichts davon nett.

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# 369

Gestern auf dem Weg nach Schönefeld steigt am Ostbahnhof eine von den letzten zehn bei Deutschland sucht den Superstar, nee, Let's Dance!, Quatsch, Popstars ein, jedenfalls die mit den ganz langen, ganz glatten blonden Haaren und der Gottfried-John-Nase, die ihr aber, haha, zu Gesicht steht, setzt sich mir gegenüber und ich: Woher kenn ich die? Bestimmt waren wir zusammen auf der Schule. Ist es jetzt peinlicher, sie anzusprechen, weil wir mal zusammen auf der Schule waren? Oder nicht anzusprechen, obwohl wir mal zusammen auf der Schule waren? Dann in letzter Sekunde – puh! – gemerkt, dass wir uns gar nicht kennen, nur ich sie aus dem Fernsehen. Ab da natürlich immer wieder hingeguckt. Aber so total extra unauffällig. Gedacht: Ob Berühmtheiten wohl irgendwann einen Blick dafür entwickeln wenn einer versucht, ganz unauffällig zu gucken?

Sie: Bisschen in der Bravo geblättert, bisschen SMS getippt, frisch gekauftes Glitzerarmbändchen angelegt und später dann, nur mit Handtasche und H&M-Tüte auch in die German-Wings-Maschine nach München gestiegen.

Das irgendwie bemitleidenswert gefunden. Wobei ich genau wie sie nur mit Handtasche und Plastiktüte in den Billigflieger nach München gestiegen bin. Nur dass ich eben noch nie der Star einer Fernsehshow war. Und vielleicht ist das Bekloppteste am mal für zehn Sekunden berühmt gewesen sein ja, dass Menschen die einen überhaupt nicht kennen Mitleid mit einem haben und man dieses Mitleid überhaupt nicht braucht, weil es einem ganz egal ist, ob man jemals für zehn Sekunden berühmt war.

Vielleicht.

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# 365

A few lingering questions about Oscar night, Part 2, memorable moments / youtube edition (Part 1 here):

Steven Gätjen?

Cameron Diaz: One 4x4 inch piece of fabric away from being my seventh grade quilting project?

Loving Ellen. But did she have to bring out the tambourine? She's not Billy Crystal. Though I'm not saying that that might be preferable.

Interpretive dance? Are you kidding?

Wow-how! Jack Nicholson – the new Britney Spears?

How cute is Abigail Breslin?

Is Jennifer Hudson ill? As in sick? She looks ready to throw up.

Why is Beyoncé clapping as if her manicure was still drying?

George!

But, George, why did you have to colour your hair?

How did Marky Mark, underwear model turn into Mark Wahlberg, actor?

Looking good though.

Yet more of the interpretive dancing?

Will Ferrell: One inch of hair away from being Gene Wilder?

Could Helen Mirren have looked any more pleased when they wanted to take her home with them?

But she is rather wonderful.

Not quite as wonderful as Meryl Streep, who should have won for best actress, if only for the acceptance speech, because this year's Oscars is kind of lacking in great acceptance speeches.

Though it's certainly not lacking in interpretive dance.

On a sidenote: How great would it have been, if they had gotten, say, Robin Williams to do the interpretive dancing?

Half-way through and already I'm pining for something a little more Robin Williamesque. And this is only the roundup.

Though he might not have pulled off hoovering the carpet in front of Gwyneth Paltrow quite as smoothly as Ellen did.

Speaking of Gwyneth: Are sunken tits making a comeback?

Al Gore – giving new meaning to „it's not easy being green”? It certainly isn't very funny.

Cate Blanchett: One tailfin away from appearing in Splash – Swimming Against the Tide?

How many different Mexican-as-done-by-an-American ways are there to pronounce Innaritu? Not that I'd know how to pronounce it correctly. But Inrrrritu doesn't sound right. Nor does Im-a-rid-u. Which sounds a bit like a name for hair removal creme.

Speaking of hair: Did John Travolta borrow Ben Affleck's hairpiece fom Pearl Harbour?

Is aging the new agent?

Isn't it weird how Forest Whitaker made almost the exact same acceptance speech that Ellen suggested one should make in her opening monologue?

Bless him though.

George Lucas: One red overcoat away from being Santa Claus?

Would Lucas, Spielberg and Coppola have come, if it hadn't been so damn certain that Scorsese would win?

How cute is Martin Scorsese?

Dane Keaton: one whitewine spritzer away from breaking into interpretive dance?

Could someone not have matte-powdered Jack Nicholson's head before letting him on stage? Please?

Think that the titlemusic from The Departed is available as a ringtone? It's kinda neat.

Also? Das Leben der Anderen. Woo-hoo.

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# 364

Das schnell vorab:

Als André Leon Talley Jennifer Hudson auf dem roten Teppich atemlos zur Wahl ihres Kleides gratulierte, das er ihr ausgesucht hatte, war ich SO kurz davor, doch die ganze Show zu gucken.

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