[soundtrack]

# 416

Ein Album von dem ich bisher nicht wusste, dass man nicht ohne es leben kann: From The Valley To The Stars, El Perro del Mar.

[linkalicious]

# 415

And instead of a CGI dinosaur it's ...
... a well-toned pop icon in a skin coloured leotard.

[linkalicious]

# 414

Teller's Borg + McEnroe

[sometimes i wish i worked for a men's mag]

# 413

We attempt Humor. We fail.

Jezebel, Cover Lies

[linkalicious]

# 412

Weekly GEORGE

[linkalicious]

# 411

Eins

Zwei

Knockout.

[lifestyles of the rich and the famous]

# 410

Welcome to the Oscars! Oder: Die Oscarnacht auf ProSieben mit Steven Gätjen. Egal.

Der Freund von Anne Hathaway ist... Franjo Pooth?!

Steven Gätjen. „Wir sind live dabei mit den Machern von „Die Fälscher” zu sprechen.”

Geht es nur mir so oder klingt John Travolta immer mehr (immer schon?) wie Bill Clinton?

Interviewer: „You’re probably one of the coolest guys in Hollywood.”
GEORGE: „I think so, too.”
Interviewer: „Before, people wanted to be Cary Grant. Not they want to be you.”
GEORGE: „Because Cary Grant is dead and nobody wants to be dead.”
Interviewer: „I said to you: This is your best performance, yet.”
GEORGE: „I thought I was good in Ocean’s 13, too.”

Er haut sie raus wie ein Blackjackdealer seine Karten. Wenigstens hat er es bisher geschafft, keinen Witz über „Batman & Robin” zu machen.

Der Stylist von Saoise Rowan ist... Michael Flatley?!

Jason Reitman hält seine Dankesrede schon mal auf dem roten Teppich. Schlau. Er hat eh keine Chance. Ich sage: Die Coens werden’s.

Bisher alle enttäuschend gut gekleidet. Nur Helen Mirren sieht aus wie ein aufwendig verpacktes Weihnachtsgeschenk. Aber sie ist Helen Mirren, sie darf alles.

Steven Gätjen: „Dort. Steve Gutenberg. Mit gefärbten Haaren. Auch interessant.“

Ruby Dee demonstriert den Vorteil am Älterwerden: alle Jüngeren sind viel zu höflich, um einen vom Reden abzuhalten.

Florian Henckel von Donnersmarck demonstriert den Vorteil an der Lautlos-Taste auf der Fernbedienung.

Moment mal. Gary Busey lebt noch?

Endlich! Wenn man schon auf Cher, Björk und Gwyneth Paltrow verzichten muss, kann man sich wenigstens darauf verlassen, dass Cameron Diaz in ein Bettlaken gewickelt erscheint. Andererseits: In den Lagen kann man gut eine 500 Gramm-Packung gesalzene Erdnüsse verstecken. Für die man in ungefähr 30 Minuten sehr dankbar sein wird.

Erste Reihe: Jack. Wie immer. Ich glaube, Jack glaubt, die Oscars finden nur für ihm statt. Irgendwie tun sie das ja auch.

Aber: hat er gerade Tommy Lee Jones „my good friend Harvey Keitel” genannt? Wah!

Jon Stewarts Eröffnungsmonolog. Streiken seine Schreiber noch?

Erster Oscar: Bestes Kostümdesign. Nur noch gefühlte sieben Stunden bis zum Ende.

Jon Stewart guckt einen Film auf seinem... iPhone. Wie? Product placement bei den Oscars? Skandal!

Pardon, aber allmählich geht mir Katherine Heigl auf die Nerven.

Und der Gewinner für Bestes Make-Up: trägt Horst Schlämmers Perücke.

Erster nominierter Song. Amy Adams: 1, Menschenwürde: 0.

Kurzer Zwischenstand. Eine Nominierung für „Norbit”, ein Auftritt von The Rock, eine Anmoderation von Miley Cyrus. Welcome to the 2008 MTV Movie Awards!

Bester Nebendarsteller: PhilipSeymourHoffmanPhilipSeymourHoffmanPhilipSeymourHoffman... Javier Bardem. Auch gut.

Irgendwie tragisch: dass man mit jedem Clip von Cuba Gooding Jr.'s sensationeller Oscar-Rede daran erinnert wird, dass er mittlerweile den Laureus Sports Award moderiert.

Ich komm noch drauf, aus welchem Film die Bühne stammt: Eraserhead? Total Recall? Minority Report?

Ich beantrage hiermit, Alan Arkin als Opa zu adoptieren.

Beste Nebendarstellerin: Tilda. Nein, Cate. Nein, Tilda. Nein... Doch! Tilda! Und sie schafft es, in ihrer Rede die „buttocks” ihres Agenten unterzubringen. Toll.

Josh Brolin und James McAvoy präsentieren Bestes Adaptiertes Drehbuch. Mit einem Tänzchen. Die neuen Affleck und Damon? Nur besser. Überhaupt: James McAvoy.

Die Coens gewinnen den ersten Oscar des Abends. Bestimmt freuen sie sich innerlich.

Ich mag ihn, aber: mit jeder Moderation gewinnt Jon Stewart an Bedeutungslosigkeit.

Und als dritter nominierter Song: Das Abendprogramm der Aida.

3:40 Uhr. Der erste Witz über Angelinas Babys.

Seth Rogen und Jonah Hill... als Halle Berry und Judi Dench? In Worten nicht wiederzugeben. Sie hätten den beiden gleich die ganze Moderation überlassen sollen.

„Bourne Ultimatum” gewinnt irgendwas mit Schnitt. Warum war eigentlich Matt Damon nicht als Bester Darsteller nominiert? Hat schließlich auch nicht mehr geredet als Daniel Day-Lewis.

Beste Schauspielerin. Dabei ist es erst 4 Uhr.

Marion!!!!!!!

„Der are some angels in dis city.” Gott, ist sie rührend.

Natürlich hätte man als Leinwand auch Nicole Kidmans Stirn nehmen können.

Der Johannes Heesters, ähm, Honorary Oscar für einen 98-Jährigen. Irgendwo im Raum denkt Hal Holbrook: Ich bin nicht der Älteste!

Once gewinnt Bestes Lied. Nach zweieinhalb Stunden so etwas wie Begeisterung im Publikum. Jon Stewart beweist Größe und holt Marketa Irglova zurück auf die Bühne, nachdem das Orchester sie unterbochen hatte. Guter Mann.

Würde es Cameron Diaz umbringen, ihre Haare zu kämmen? Nur einmal? Nur zur Oscarnacht?

Und: Könnten sie bei der In Memoriam Montage nur einmal bis zum Schluss abwarten und erst dann klatschen?

Ich nehme alles zurück. Amy Adams ist fabelhaft.

Tom Hanks hat sich oder irgendjemand anderen ungefähr vor fünf Jahren zum letzten Mal ernst genommen.

Ich beantrage hiermit, Diablo Cody zu heiraten.

Und der Beste Darsteller: Daniel Day Lewis. Hätten wir das auch hinter uns gebracht.

Beste Regie: die Coens – check. Bester Film: die Coens – check.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Oscars, endet die Verleihung... zu früh?

Vier Stunden, 175 Gramm Maltesers, drei Tassen Kaffee, ismirschlecht. Nächstes Jahr dann vielleicht doch wieder die Dankesreden auf YouTube.

[linkalicious]

# 409

...but he also looks like he's excited to be here because wherever he is, George Clooney's also there.

Weiß nicht, was ich ungerechter finde. Dass Joel Stein auf solche Sätze kommt. Oder dass George Clooney noch nie bei mir zum Essen war. Spontan: Dass Joel Stein auf solche Sätze kommt. Verdammt!

[lifestyles of the rich and the famous]

# 408

Erster Gedanke nach der Nachricht von Heath Ledgers Tod: Während der „In Memoriam”-Montage bei den Oscars wird er den meisten Applaus bekommen. Zweiter Gedanke, auch nicht besser: junger Schauspieler stirbt an Überdosis. Ist das nicht ein bisschen 1993?

Dritter Gedanke, nach 1 und 2 absolut überflüssig: Das Video davon, wie er auf der Bahre aus dem Haus geschoben wird, guck ich mir jetzt anstandshalber aber nicht an.

[totally quotable]

# 407

„Ich sage 'Godard' und er, er verpasst mir eine Frisur wie aus den 80ern!”

[Womit man mich am Telefon aufmuntern kann, wenn ich Rücken habe.]

[a work in progress]

# 406

Ich schreie nicht. Das ist nicht, wie sagt man, meine Natur. Heute bin ich dann doch mal laut geworden. Ich: Krankenhaus. Taxifahrer: Welches? Ich: INS NÄCHSTE VERDAMMTESCHEISSENOCHMAL.

Kurz vorher in der U-Bahn nach meiner Tasche runtergebeugt und beim aufrichten: Schmerz. Unerträglicher Schmerz. Stehen, laufen, sitzen, nichts geht mehr. Hexenschuss? Bandscheibe? Wirbelsäule? Scheißescheißescheiße. Als mich der Arzthelfer in der Notaufnahme unter die Achseln greift, so sanft wie es eben geht bei jemandem, der sich nicht bewegen will, weil jede Bewegung so unendlich weh tut, und mich in einen Rollstuhl setzt, fange ich an zu heulen. Muss heulen. Vor Schmerz. Vor Hilflosigkeit. Vor Panik. In meinen Schuhen wackele ich die ganze Zeit mit den Zehen. Und finde mich dabei irgendwie peinlich, weil es so übertrieben wirkt.

Sie schaffen es, mich auf einer Liege auf den Bauch zu drehen. Der Arzt tastet und drückt: Tut das weh? Tut es hier weh? Und hier? Er sieht wie mein Rotz auf die Liege läuft. Er sieht, wo ich tätowiert bin und dass es eine schlecht gemachte Tätowierung ist. Er sieht, dass ich vor kurzem auf der Sonnenbank war und riecht die Creme, mit der ich mich morgens eingerieben habe. Er spürt, wie sich meine Muskeln zusammenziehen, als er mir die Spritzen in den Rücken drückt. Wie einem jemand so nah sein kann, den man nicht kennt, denke ich und fange gleich wieder an zu heulen, weil ich mich so ungeschützt fühle. Und vor lauter Dankbarkeit, das der Schmerz endlich, endlich weniger wird.

„Nervenblockade,” sagt der Arzt und als er mir die Schmerzmittel gibt, schäme ich mich fast. Dafür, dass ich immer noch heule. Nicht für die Tätowierung. An die habe ich mich gewöhnt.

[totally quotable]

# 405

„Versprich mir, dass wir uns ganz schlecht benehmen werden!”

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